Konfirmanden

Die Anmeldung zum Konfikurs erfolgt am Ende des 7. Schuljahres im Juni. Den genauen Termin können Sie im Pfarramt erfahren. Eine Nachmeldung ist unter Umständen bis 2 Wochen nach dem Beginn des Kurses noch möglich.

 

Der Konfirmandenunterricht beginnt nach den Sommerferien in der zweiten Schulwoche (Dienstag, um 16.30 Uhr im Gemeindehaus, Rudolf-Breitscheid-Str. 37).

Die Konfirmation findet meistens am Sonntag vor Pfingsten statt.
Am Samstag davor ist um 17 Uhr die Konfirmandenbeichte mit anschließendem Fototermin.


                                    Konfirmation 2014


Weitere wichtige Informationen
und verbindliche Termine können Sie dem Konfipass entnehmen, den die Konfis am Beginn des Kurses erhalten. Nach dem ersten Treffen wird er mit den aktuellen Daten ausgeteilt und kann dann hier eingesehen werden. Bis dahin können Sie sich am Konfipass des vergangenen Kurses orientieren. Die Inhalte ändern sich nicht. Allerdings sind die Termine dann nicht mehr gültig.

 

Anregungen für die Gestaltung des Konfirmationstages können Sie der Broschüre "und dann?" entnehmen, die Werner Windisch, ein ehemaliger Diakon der Auferstehungskirche, zusammengestellt hat.

 

2010 wurde zum ersten mal im Dekanat Fürth der "Konficup" ausgetragen.
Auch eine Abordnung unserer Konfirmandengruppe nahm daran teil (mehr)

 

Unter konfiweb.de finden Sie Zusätzliche Informationen und Tipps, sowie der Möglichkeit, mit anderen Konfis Kontakt aufzunehmen.

 

Nach 50, 60, 65 und 70 Jahren feiern wir die Jubelkonfirmation mit einem Abendmahlsgottesdienst.

Aus dem Gemeindebrief Mai 2022:

Das Fest des Glaubens. Die Konfirmation: das selbständige Ja zum Christentum.

Eingeladen zum Fest des Glaubens“- nicht nur wegen der Maske erklang dieses Lied am Beginn der Konfifreizeit doch noch sehr verhalten. Zu was sie dieses Fest des Glaubens einlädt, das sollen die Jugendlichen in ihrer Konfirmandenzeit entdecken. Bei einer Art „nachgeholter Taufunterweisung“ haben sie die Gelegenheit, den christlichen Glauben kennenzulernen und in seine Vollzüge hineinzuwachsen. Ob im Gottesdienst, beim Gemeindepraktikum oder durch Gespräche während der Treffen der KonfirmandInnen.

Seit der Reformation gibt es die Konfirmation, das selbständige „Ja“ zum Christentum, das bei der Taufe noch stellvertretend für uns gesprochen wurde. Früher fiel sie meist mit dem Ende der Schulzeit und dem Beginn einer Berufsausübung zusammen. Heute markiert sie die Grenze zur Religionsmündigkeit, d.h., danach kann man selbstverantwortet am Abendmahl teilnehmen und darf ein Patenamt übernehmen.

Auf der Schwelle zum Erwachsensein suchen junge Menschen nach Orientierung, stellen „Wahrheiten“ aus ihrer Kindheit und ihrem Elternhaus in Frage und entwickeln eigene Vorstellungen von sich und der Welt: „Wer bin ich, wer möchte ich sein, und wo möchte ich dazu gehören?“- Fragen nach Sinn und Ziel des Lebens und nach einer Gemeinschaft, die trägt, werden gestellt.

In Auferstehung versuchen wir die Gemeinschaft zu etablieren durch zunächst wöchentliche Treffen. Dann folgt eine Phase der Gemeindepraktika, durch die nach eigener Neigung in verschiedene Bereiche des Gemeindelebens hineingeschnuppert werden kann. Anschließend finden monatliche Konfitage statt, an denen vertiefter an einzelnen Themen gearbeitet wird und an denen interaktive Methoden und das gesellige Beisammensein (Gruppenspiele, gemeinsames Essen) Vorrang haben. Beim derzeitigen Jahrgang fand in dieser Phase coronabedingt die Freizeit statt, die sonst meist die Praktikumsphase abrundet.

Ich verstehe das Fest des Glaubens als ganzheitliches Angebot, das Gelegenheit bietet, den Glauben mit Kopf, Herz und Hand erleben zu können: Im Kennenlernen von biblischen Geschichten, Glaubenssätzen, christlichen Haltungen und im Hinterfragen ebendieser, im Erleben von Gemeinschaft und von verschiedenen Formen der Spiritualität, wie etwa im Taizegebet, und in Form des tätigen Sich-selbst-Einbringens beim Praktikum.

Das kommt auch in der Begrifflichkeit zum Ausdruck: man spricht heute nicht mehr von Konfirmandenunterricht, sondern von Konfirmandenarbeit, denn es stehen nicht auswendig zu lernende Inhalte, wie Psalmen, Lieder oder Teile aus Luthers kleinem Katechismus im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erarbeiten biblischer Texte und von Fragen des Lebens aus christlicher Perspektive.

Beim Abschluss der Konfifreizeit im Gottesdienst ertönte das Lied „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ plötzlich recht kräftig. So hoffe ich, dass alle Konfirmandinnen und Konfirmanden die Einladung zum Fest des Glaubens mit einem ebenso kräftigen„Ja“ bestätigen werden!

Am Sonntag, den 29. Mai werden in der Auferstehungskirche konfirmiert:

Dominik Dietl, Lilly Ebeling, Kilian Götz, Thalia Oaches, Marin Paraminski, Meret Pfeifer, Jakob Schönewald, Emilian Ulmer, Benjamin von Neuhaus und Paula Winter.

Ihre Vikarin Dörte Hanusch-Bäuerle

 

Aus dem Gemeindebrief Juli 2021:

Eine Reise ans andere Ende der Welt

Stationen der KonfirmandInnen und des WGT-Teams in der Kirche zu Pfingsten

 

Im Rahmen des Weltgebets-Tags (WGT)für Kinder und Jugendliche hat sich das WGT-Team zusammen mit den Konfirmanden und Konfirmandinnen per Zoom mehrere Freitage hintereinander getroffen. Wir haben uns gemeinsam informiert und ausgetauscht über das diesjährige Weltgebetstagsland Vanuatu und die damit verbundenen Themen. Aus dieser Auseinandersetzung sind die verschiedenen Stationen entstanden, die ab Pfingsten zwei Wochen lang in der Auferstehungskirche erlebt werden konnten.

Mit ihren Stationen haben sich die KonfirmandInnen der Gemeinde noch einmal neu vorgestellt und konnten so mit ihren eigenen Impulsen das Gemeindeleben mitgestalten:

Station “Gedankensteine”

Unsere Idee zu der Station war, dass Freude ein wichtiger Teil unseres Lebens ist und der beste Freund ein wichtiger Teil der Freude und auch des Lebens ist, da diese Person für einen sehr wichtig und erfüllend ist.

Das Ziel ist, dass man sich darüber bewusst wird, was Freude für einen überhaupt bedeutet und man sich einfach mal Gedanken dazu macht. 

 

Station „Geschichten im Sand“

Auf die Idee mit den Geschichten im Sand bin ich gekommen, da es eine Tradition aus Vanuatu ist, Geschichten in geschwungenen Linien, ohne abzusetzen in den Sand zu malen. Ich finde es spannend zu sehen, was am Ende aus einem Gemeinschaftswerk entsteht, das so flüchtig ist. In dem man so viel sehen und hineininterpretieren kann, aber man auch nicht weiß, was die Person vor einem gesehen und gedacht hat.

Auch der Glaube ist für mich ähnlich vielschichtig. Er bedeutet für mich Hoffnung und Zusammenhalt.

Annika

 

Für uns bedeutet Freude etwa auch Gemeinde, oder Glauben, da man bei diesen Gelegenheiten zusammenkommt und Freude miteinander hat und teilt.

Uns ist besonders wichtig, dass alle Menschen Freude haben und ihre Leben mit dieser gefüllt sind. Denn jeder der es erlebt hat weiß, dass man niemandem ein Leben ohne Freude wünschen kann.            

Lukas und Darius 

 

Andere Beweggründe für die Stationen waren etwa: die Faszination für verschiedene Sprachen auch im Kontext mit Pfingsten und das Vater-Unser als ein sehr wichtiges Gebet, das alle Christen kennen und eint.  Ein Engagement für Umwelt sowie die Auseinandersetzung mit der Wahl der Konfirmationssprüche.

 

Für mich bedeutet Gemeinde Zusammenhalt und Akzeptanz. Deshalb ist es auch wichtig in einer Gemeinde so akzeptiert zu werden wie man ist, und zusammen zu halten.

Glück bedeutet für mich, mir dessen bewusst zu werden, dass ich eine Familie habe, die mich liebt.

Die Liebe meiner Familie assoziiere ich mit Glück, weil nicht jeder von seiner Familie geliebt wird.

Für mich bedeutet Verantwortung, Aufgaben zu übernehmen und durch diese über mich hinaus zu wachsen und so Angehörigen der Gesellschaft zu helfen.

Emily und ich haben eine Station zum Thema Vater Unser in verschiedenen Sprachen gemacht.

An unserer Station kann man das Vater Unser in verschieden Sprachen vorfinden und bei Interesse ein Vaterunser in einer dir bekannten Sprache dazuschreiben.

Laura und Emily

Die Konfirmandenzeit - „Eine Zeit des Kennenlernens und Wachsens“

Das habe ich so oft gehört. Doch nun, da ich es selbst erlebt habe muss ich sagen: Es stimmt!

Besonders anfangs wurde sehr großer Wert auf das Kennenlernen gelegt: Wir trafen uns jede Woche und haben die Ansichten des jeweils anderen mitbekommen.

Anfangs waren unsere Themen noch nicht so tiefgründig. Wir redeten hauptsächlich über die Grundlagen der Gemeinde. Doch für Abwechslung war gesorgt, als wir gemeinsam auf Konfirmandenfreizeit fuhren.

Ich persönlich bin nicht so der Freizeit-Typ, aber diese hat mich wirklich positiv überrascht.

Es war einfach ein gut ausgewogener Mix aus Gemeinschaftsspielen, Andachten (manchmal war sogar beides vermischt) und Freizeit. Unsere Freizeit haben wir natürlich genutzt, um etwas zu unternehmen. Vor allem im Gedächtnis geblieben ist mir dabei das Spiel „Die Werwölfe“.

Die Hälfte unserer freien Zeit haben wir dazu genutzt, dieses Spiel zu spielen und da wir davon nicht genug kriegen konnten,  haben wir sogar einen Werwolf-Nachmittag ins Leben gerufen. Einmal im Monat treffen wir uns, bringen auch Freunde mit, die keine Konfis sind und spielen dieses Spiel.

Mit der Konfifreizeit war die Phase des Kennenlernens schon mal abgeschlossen, also ging es jetzt ans Wachsen.

Wir trafen uns jetzt nicht mehr wöchentlich sondern absolvierten ein „Konfirmandenpraktikum“. Dieses bestand darin, kirchliche Aufgaben, etwa dem Mesner helfen, einen Kindergottesdienst halten oder Mitarbeit im Kindergarten, zu meistern. Dadurch sollte man an das Kirchenleben gewöhnt werden.

Es war zwar nicht mein spannendster Wachstumsvorgang, mit einem Kindergartenkind Vater, Mutter, Kind zu spielen, aber insgesamt waren diese Aufgaben dem Wachstum förderlich und ein wichtiger Teil der Konfirmandenzeit.

Nachdem jeder seine drei Bausteine bewältigt hatte, kam der dritte, letzte und meiner Meinung nach „wachslastigste“ Teil, die Konfirmandentage, von welchen es vier an der Zahl gab.

Ein solcher bestand daraus, sich von 9 Uhr bis 15 Uhr zu treffen und über spezielle Themen wie etwa den Tod zu reden. Am meisten blieb mir in diesem Zusammenhang zum Beispiel der Besuch bei einem Bestattungsunternehmen im Gedächtnis. Es war einfach etwas sehr Besonderes, jemandem, der täglich mit Toten in Berührung kommt, sämtliche Fragen stellen zu können.

Die Konfirmandentage waren mein Lieblingsteil an der Konfirmation, da sie sehr aufschlussreich waren.

Während der Konfi-Zeit mussten wir jeden Monat zwei Mal in die Kirche gehen, sodass wir die verschiedensten Gottesdienste durchlaufen und ein komplettes Kirchenjahr miterleben.

Ich bin froh, mich konfirmiert haben zu lassen und nun ein offizielles Mitglied der Kirche zu sein.

Tarek Patz, Konfirmand 2016

 


Konfirmation 2013

 

Im Rahmen des Gemeindepraktikums besuchten die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Konfirmandenkurses 2008/2009 die Computerfreaks unserer Kirchengemeinde.


Dies ist ein Foto des Konfikurses, der 2008 konfirmiert wurde.