Ökumene

 

 

Der Begriff Ökumene leitet sich her vom griechischen Wort oikos (= Haus).
Damit meinte man ursprünglich die ganze bewohnte Erde.

Heute definiert man mit Ökumene die Beziehungen zwischen den Kirchen oder zwischen Christen verschiedener Konfessionen.

Auf lokaler Ebene sind dies in der Innenstadt Fürth die beiden evang.-luth. Gemeinden St. Michael und Auferstehungskirche, die römisch-katholische Pfarrgemeinde „Unsere liebe Frau" und die evangelisch-methodistische Kirche.

 

 

Unsere Themen sind: der Weltgebetstag, der ökumenische Gottesdienst an Christi Himmelfahrt, der immer in einer anderen Kirche stattfindet und das Pfarrfest von ULF, das alle zwei Jahre ökumenisch gefeiert wird.

Daneben gibt es weitere gemeinsame Veranstaltungen wie z.B. Predigttausch, Fasching, Jugendkreuzweg oder ein Kinderbibeltag. Wir treffen uns drei Mal pro Jahr. Dabei ist jede Gemeinde in der Regel mit einem hauptamtlich und einem ehrenamtlich Mitarbeitenden vertreten.

Auch wenn es in der Ökumene manchmal knirscht, findet diese Begegnung statt, bei der wir uns immer wieder dankbar bewusst machen, dass uns weitaus mehr verbindet als es manchmal den Anschein hat.

Eigentlich gibt es dazu auch keine Alternative. Gerade die Kirchen und Gemeinden in ihrer Vielfalt empfinde ich als eine schöne Bereicherung. Es braucht keine Einheitskirche. Die meisten Unterschiede kann man getrost nebeneinander stehen lassen.

So ist es gut, wenn die eine oder andere Tradition in einer der Gemeinden besonders gepflegt wird und wenn wir bei unseren Treffen erfahren, was uns gerade besonders bewegt, welche Fragen uns beschäftigen und wie wir bei bestimmten Themen denken und argumentieren.

So ist unsere Arbeitskreis ein kleiner, aber wichtiger Schritt auf dem Weg im gemeinsamen Haus der Christenheit.

Wolfgang Vieweg