HandArbeit

Laut Tillmann Bendikowski wurde Arbeit „bei Luther zur obersten Pflicht eines Christen …“

daraufhin „ … nahm die Arbeit einen vollkommen neuen Stellenwert ein …“

 

„Man soll die gar nicht hören, die da vorgeben, daß allein Handarbeit eine Arbeit zu nennen ist.“

 

 

Was es ist: Ausstellung + interaktives Kunstprojekt im Blauen Kiosk

 

Unsere Idee: In unserem Kunstprojekt greifen wir aus dem Zitat das Wort „Handarbeit“ auf und verknüpfen es wortwörtlich.

 

Unsere Umsetzung: Wir stellen mehrere Formen von HandArbeit gegenüber:

Die mit Energie aufgeladenen blauen Handschuhe aus dem partizipativen Projekt EISBLUMENBLAU, sowie die Einsendungen der parallel von uns organisierten Fotoaktion.

Die Inszenierung der blauen Handschuhe in Rom > Luthers Romreise

Die Videoarbeit „Hände machen Druck“ > Luther und die Druckkunst

 

Eröffnung am Samstag, 25. März 2017 Konzert „Hildegard von Bingen“

Matinee am Sonntag, 26. März. Aktionen an den folgenden Sonntagen: 11- 13 Uhr

 

Projektdauer: 5. März - 23. April 2017

 

Mit der Reformation erfolgte auch eine Wertschätzung der Arbeit in all ihren Ausprägungen. Der Beruf einer Magd war für Martin Luther genauso ehrbar wie die Tätigkeit eines Bürgermeisters. Petra Annemarie Schleifenheimer und Roland Glaser stellen in dem Projekt „HandArbeit“ verschiedene Formen von Hand-Arbeit einander gegenüber: die mit Energie aufgeladenen blauen Handschuhe aus dem partizipativen Projekt EISBLUMENBLAU, die Einsendungen aus der parallel organisierten Fotoaktion, eine Inszenierung der blauen Handschuhe in Rom und eine Videoarbeit „Hände machen Druck“.

Der blaue „ReformKiosk“ im Stadtpark ist immer freitags bis sonntags geöffnet.