Sinnsuche – Altäre bauen

Ausstellung: 30. April bis 4. Juni (10-18 Uhr; Auferstehungskirche)

 

Liebe Gemeindemitglieder, im Zeitraum Januar – April 2017 entstehen im Rahmen des Reformationsjahres Altäre zu verschiedenen Themen, die innerhalb und außerhalb der Kirchenmauern der Auferstehungskirche aufgestellt werden.

 

Anstoß für ihre Gestaltung geben Sie als Gemeindemitglieder. Ihre Inhalte werden die Altäre prägen.

Viele Menschen heben Gegenstände auf, um sich an Bedeutungsvolles zu erinnern, die erste Haarlocke des Babys vielleicht, oder das Kuscheltier, das mich in meiner Kindheit begleitet hat.

Es sind „Schätze“, die ihnen „heilig“ geworden sind.

Sie bergen Assoziationen, Erinnerungen und Wünsche, die Sie nun auf offenen, improvisierten Altären im Wortsinn „auf den Tisch“ bringen können.

 

Mit den gesammelten Gegenständen anderer zusammen entstehen so neue „heilige Orte“, die sich auch nach Ausstellungsbeginn weiter wandeln. Zusätzliche Fundstücke, Gegenstände, Fotos und Texte dürfen im Verlauf der Ausstellung hinzukommen und auf den Altären präsentiert werden.

Am letzten Tag der Ausstellung erhalten die Besitzer ihre „Schätze“ wieder zurück.

 

 

Wie kann ich mitmachen?

Am 25.03.2017 findet ein ganztägiger Workshop „Sinnsuche – Altäre bauen“ statt (Anmeldung im ebw unter 74 57 43).

Außerdem arbeiten unterschiedliche Gruppen der Gemeinde wie der Kindergarten, die Konfirmandengruppe u.a. an den fünf bis acht verschiedenen Altären.

Und am Sonntag, den 02.04.2017 werde ich im Anschluss an den Gottesdienst für Sie da sein, Ihre Fragen beantworten, sowie „Heilige Schätze“ in Empfang nehmen und die dazugehörigen Geschichten dokumentieren.

 

Auch nach der Eröffnung der Ausstellung am 30.04. sind Sie noch bis zum 04.06. eingeladen, Ihre „Schätze“ auf den „Offenen Altären“ abzulegen. Diese wachsen an, die Themen verdichten sich, werden zu Sammlungen unterschiedlicher Themen, Geschichten und Gedanken rund um das Leben, seine Weisheiten, Vergangenheit und Zukunft. Auch Luther wünschte sich ja eine Öffnung der Kirche und eine Rückbesinnung auf das Wesentliche. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihre Neugier geweckt habe und Sie sich dazu bereit erklären, etwas von dem, was Sie bewegt, mit anderen zu teilen und an diesem geschützten und „heiligen Ort“ zu präsentieren! Ihre Johanna Klose, Künstlerin

 

30. April bis 4. Juni (10-18 Uhr; Auferstehungskirche)

Ausstellung „Offene Altäre – Heilige Schätze“

Ein Altar ist Ort der Kommunikation von Menschen mit Gott. In der Regel bringen wir unsere Anliegen an Gott im gesprochenen oder gedachten Gebet vor. Aber auch Gegenstände können Gebetsanliegen symbolisieren, meine Fragen, meine Sehnsucht, meine innersten Gedanken ausdrücken, auf die ich mir eine Resonanz von Gott erhoffe. Die Künstlerin Johanna Klose hat nun die Idee solcher Themenaltäre, die besonders im Mittelalter geschaffen wurden, aufgegriffen und als Projekt für ganz unterschiedliche Gruppen in der Gemeinde angeboten. Vom Kindergartenkind bis zur Seniorin haben sich Menschen aus allen Altersgruppen in den vergangenen Wochen mit ihren Themen auseinandergesetzt und dazu aus alten Kommoden Altäre gestaltet, die dann ab Ende April in und um die Kirche aufgestellt werden. So hat sich eine Gruppe junger Mütter mit dem „Muttersein“ befasst, die Kinder des Kindergartens haben einen Naturaltar gestaltet. Dieser findet genau wie der „Außenseiteraltar“ von SchülerInnen des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums seinen Platz neben bzw. an der Außenwand der Kirche. BesucherInnen sind eingeladen, während der Dauer der Ausstellung auch eigene Schätze auf den Altären abzulegen. Alle Gegenstände können am Pfingstsonntag, nach dem Gottesdienst, wieder mitgenommen werden.