Konfirmationstag gestalten

Die Broschüre "... und dann? Tipps und Tricks für eine gelungene Konfirmationsfeier" wurde von Werner Windisch zusammengestellt, der bis 2005 Diakon an der Auferstehungskirche war und sowohl beim Konfirmandenunterricht mitwirkte als auch das KU3-Projekt durchführte.

Inhaltsverzeichnis
 

  1. Wie feiert man eine Konfirmation
  2. Einladungen
  3. Zu Tisch
  4. Tisch- und Raumschmuck
  5. Speisenauswahl
  6. Die Taufkerze
  7. Das Erinnerungsalbum
  8. Die Unterhaltung der Gäste
  9. Die Andacht
  10. Gute Gedanken – Gute Sprüche – Gute Gebete
  11. Und noch ein paar Ideen
  12. Nützliche Internetadressen

1. Wie feiert man eine Konfirmation?

Bei meiner eigenen Konfirmation ist mir ein unbedeutendes Detail besonders in Erinnerung geblieben: Am Nachmittag spielte ich im Konfirmationsanzug (ohne Jacke) Fußball beim Nachbarsjungen! Als der Braten serviert und die Kaffeetafel abgetragen war, breitete sich diese seltsame Langweile aus, die zwar jeder kennt, gegen die aber nichts unternommen wurde. So rückten die Erwachsenen zusammen und widmeten sich ihren Themen. Worüber sie gesprochen haben, kann ich nur vermuten, ich war nicht dabei, denn mir war langweilig und ich entdeckte meinen Freund nebenan. Mein Fehlen bemerkte niemand. Als es Abendessen gab, kehrte ich leicht verschwitzt wieder und dachte mir nichts. Jahre später erzählte ich diese Anekdote einmal bei einer anderen Feier und da wollte mir meine Mutter nicht glauben. Sie sagte: „Das bildest du dir bloß ein!“  So wenig wurde ich damals vermisst.

Wenn Sie eine Konfirmation planen, dann gibt es keine verbindliche Regeln, wie dieser Tag abzulaufen hat. Die einen gehen ins Restaurant, die anderen feiern zu Hause, die einen kochen selbst, die anderen lassen kochen. Die Geschmäcker sind verschieden. Aber bei all der Unterschiedlichkeit gibt es doch eine einzige Regel, die Sie unbedingt beherzigen sollten:

Hauptperson ist der Konfirmand oder die Konfirmandin!

Die Konfirmation mag ihre große Bedeutung verloren haben, die jungen Menschen jedoch registrieren sehr genau, um was es geht und welches Verhältnis die Erwachsenen zu ihnen entwickelt haben. Früher sprach man von einem Initiationsritus, also der Aufnahme des jungen Menschen in die Welt der Erwachsenen. Unbewusst mögen solche Riten noch mitspielen, jedoch hat sich die Bedeutung der Konfirmation in Richtung Familienfest verschoben. Im bisherigen Leben eines Menschen stellt sie das bedeutendste Fest dar und die Verwandten und Freunde kommen zusammen zu einer Gesamtschau der Wertschätzung gegenüber der jugendlichen Hauptperson.

Widmen Sie sich also dem Konfirmanden / der Konfirmandin. Stellen sie die übliche Langeweile zurück, entwickeln Sie gemeinsam einen Festablauf. Das Heft, das Sie in Händen halten, gibt Ihnen Tipps und Ratschläge, damit dieser große Tag im Leben eines Menschen unvergesslich wird.

2. Einladungen

Wer wird eingeladen

Überlegen Sie als Eltern mit Ihrem Kind gemeinsam, wer eingeladen wird. Oft sind Nachbarn und Freund wichtiger als Onkel und Tanten. Hören Sie darauf, was der Jugendliche fühlt

-       Wer war wirklich wichtig in meinem Leben?

-       Wer war für mich da oder hat sich für mich eingesetzt?

Gut möglich, dass eine ganz andere Liste dabei herauskommt, als die, die Sie sich zusammengestellt hätten. Manchmal ist es auch notwendig, über den eigenen Schatten zu springen, wenn sich nicht alle Gäste grün sind, wenn Ex-Partner aufeinander treffen oder Tanten gar nicht eingeladen werden. Manchmal kann man Peinlichkeiten entgehen, wenn man Verwandte am Tag vorher lädt (die sog. „Polterabendgäste“). Oft finden bereits am Samstag Beichtgottesdienste statt. Aber bei aller Komplexität gilt wiederum die Regel:

Die Gästeliste wird gemeinsam erstellt!

Wie wird eingeladen

-       Auch heute lädt man noch schriftlich ein. Bloß nicht per E-Mail oder telefonisch einladen!

-       Schön, wenn man etwas Geschick und ein Grafikprogramm auf seinem Rechner laufen hat. Ansonsten findet sich immer jemand im Umfeld der Familie, der so etwas kann. Vordrucke aller Art hält auch jedes Schreibwarengeschäft bereit.

-       Was steht alles in der Einladung: Wer lädt ein? Ort des Festes / Wann der Gottesdienst beginnt / Wo sich die Familie trifft / Wo gefeiert wird / Parkmöglichkeiten für Auswärtige

-       Die Eingeladenen sollten spüren, dass sie willkommen sind

-       Antwortkarten sind auch praktisch, allerdings reicht diesmal auch eine Mailadresse oder eine Telefonnummer.

3. Zu Tisch

Tischkarten

Für diejenigen, die sich mit den Tischkärtchen etwas mehr Mühe geben möchten anstatt zum Beispiel nur vorgefertigte Karten zu kaufen und zu beschriften, sind hier ein paar Vorschläge aufgelistet. Um zu wissen, wo man sitzt, muss man nicht unbedingt seinen Namen lesen.

-       Die Tischkärtchen können zum Beispiel auch mit Kinderfotos der Verwandten und Freunde beklebt sein, auf denen sie sich wieder erkennen müssen, oder mit Fotos auf denen der Gast zusammen mit der Konfirmandin/ dem Konfirmanden zu sehen ist.

-       Weitere Möglichkeiten sind, einen Zweizeiler zu dichten, der eine Eigenschaft beinhaltet, die der jeweilige Gast mit der Konfirmandin/ dem Konfirmanden gemeinsam hat, oder etwas in der Art.

-       Das Rätseln, welcher Platz zu wem gehört lockert die Atmosphäre des Festes auf, man kann es als persönliches Andenken mit nach Hause nehmen und es kann im weiteren Verlauf der Konfirmationsfeier als Gestaltungselement dienen.

-       Mit dem Zweizeiler kann sich zum Beispiel jeder Gast vorstellen und man bekommt gleichzeitig eine Information zur Konfirmandin/ zum Konfirmanden. Ansonsten können die Karten ganz unterschiedlich aussehen. Zur Konfirmation passende Motive sind zum Beispiel Regenbogen, Taube, Abendmahlskelch,...

-       Schön ist es, wenn die Tischkärtchen nicht nur außen, sondern auch auf der Innenseite gestaltet sind - mit dem Konfirmationsspruch der Konfirmandin/ des Konfirmanden, mit einem Tischgebet oder einem kurzen Lied.

Tischgebet

Herr, unser Gott!
Wir feiern heute ein großes Fest und viele liebe Menschen sind dazu zusammen gekommen. Der Tisch ist festlich gedeckt, gute Speisen und Getränke stehen mehr als genug bereit. Wir merken, wie gut du es mit uns meinst. Hab Dank für deine Liebe und Zuwendung.
Sei nun bei uns, wenn wir gemeinsam Essen, Trinken und Feiern, damit es wirklich ein fröhliches und auch besinnliches Fest wird.
Amen.

Siehe auch Internetadressen am Ende dieses Heftes oder Evangelisches Gesangbuch

Tischrede

Zu einem besonderen Anlass wie der Konfirmation gehört natürlich auch eine Rede. Manche Konfirmandinnen und Konfirmanden tun sich damit leicht. Für andere ist es eine große Herausforderung, eine Rede zu schreiben und auch zu halten. Deshalb bieten wir hier eine Musterrede an, die so hoffentlich nie gehalten werden muss, die dafür aber eine Menge an Ideen für eine tatsächliche Rede liefert:

„Meine lieben Festgäste!

Ich freue mich, dass so viele / wenigstens ihr zu meiner Konfirmation gekommen sind/seid. Viele Jahre, im längsten Fall schon 13/14, haben wir gemeinsam erlebt. Dabei kann ich mich an viele schöne Erlebnisse und Unterstützungen erinnern, für die ich mich bei euch ganz herzlich bedanken möchte.

Liebe Patin Elvira!

Durch unseren Umzug hatten wir zwar in letzter Zeit nicht mehr so viel Kontakt miteinander. Dafür war es in meiner Kinderzeit absolut toll mit dir. Die vielen Ausflüge, die wir gemeinsam gemacht haben und das jährliche Plätzchenbacken in der Adventszeit waren klasse.

Lieber Pate Elvis!

Mir zu meinem letzten Geburtstag ein Aufklärungsbuch zu schenken, war genau richtig / leider viel zu spät. Es war absolut spitze, dass ich mit allem, was mich beschäftigt hat oder was ich nicht wusste, mich an dich wenden konnte. Ich würde mich freuen, wenn dieser Kontakt noch lange bestehen bleiben könnte.

Liebe Großeltern Müller!

Viele wirklich tolle Geschenke habe ich von euch bekommen. Es tut mir auch heute noch leid, als ich ein Werk von euch nicht richtig würdigen konnte. Ihr könnt euch bestimmt an die Mütze erinnern, die ihr mir zu Weihnachten geschenkt hattet, als ich zwölf Jahre alt war. Ich hatte damals so auf einen Schal in den Farben meines Sportclubs gehofft. Als ich das weiche Päckchen in den Händen hielt, war es mir klar, dass es diesen Schal enthält. Deshalb war ich so enttäuscht, dass es nur eine Mütze war. Dabei setze ich sie heute noch gerne auf.

Liebe Großeltern Maier!

Natürlich denke ich an die alte Geschichte zurück, wo ich bei euch im Garten Rasen mähen wollte und dabei alle Tulpen geköpft habe. Auch wenn ihr damals alles andere als erfreut war, bin ich froh dass ihr inzwischen auch darüber lachen könnt. Meinen Wunsch, Gärtner / Biologe zu werden, habe ich inzwischen aufgegeben.

Meine lieben Geschwister!

Und wenn ihr mich noch so volltaktet und mich mit der Musik volldröhnt: Ich werde kein Silbermond- / Apokalyptikafan. Trotz dieser Meinungsverschiedenheit haben wir auch viele Gemeinsamkeiten: Gemeinsam Computerspielen / der Sport / unser „Lieblingsfach“ Mathematik / den Jugendtreff / unsere Band / ….. Für alle eure Unterstützung und Hilfe möchte ich euch danken.

Liebe Eltern!

Nun gut, die Frage nach der Höhe des Taschengelds / wie lange ich abends weg gehen darf / nach der Anschaffung eines Hundes / …. haben wir noch nicht zur allseitigen Zufriedenheit geklärt. Sonst kann ich euch aber von ganzem Herzen Danke sagen. Danke für das schöne Fest heute / für das tolle Konfirmationsgeschenk / für die vielen Jahre Unterstützung und Hilfe bei allen Problemen / für die liebe Familie, die ihr mir gegeben habt / für den großen Trost bei meiner schweren Krankheit / …….

Doch nun sind genug Worte geredet worden! Deshalb erhebe ich lieber mein Glas auf euer Wohl. Schön, dass ihr alle da seid!“

Ihr seht, eine Rede muss nicht nur aus lauter Lobhudelei und Schön-Reden bestehen. Manches ehrliche und ernste Wort darf gerne gesagt werden. Es ist ja nun auch nichts Neues, dass es nicht in jeder Familie so harmonisch, wie in unserer oben aufgeführten „Musterfamilie“. Verluste, schwere Krankheiten, Trennung oder große Konflikte können das Zusammenleben prägen. Solche Situationen müssen vielleicht angesprochen werden – vielleicht auch lieber nicht. Manchmal kann es besser sein, keine Rede zu halten. In jedem Fall darf eine solche Rede nicht zum Waschen schmutziger Wäsche missbraucht werden. Dann wäre ein Streit, der das Fest zum scheitern bringen kann, vorprogrammiert.

Sitzordnung

Man könnte meinen, in unserer Zeit würden Sitzordnungen keine Rolle mehr spielen. Da bin ich mir nicht so sicher. Zumindest sollte man einmal darüber nachdenken, ob es wirklich in Ordnung ist, wenn sich jeder hinsetzt, wo gerade frei ist.

Besser sind Sitzordnungen , die noch die verwandtschaftliche Nähe ausdrücken, weil sie allgemein akzeptiert sind. Konfirmand oder Konfirmandin sind die Hauptpersonen an diesem Tag und die weitere Reihenfolge bestimmt der Verwandtschaftsgrad, also Eltern, Geschwister, Großeltern, Paten, übrige Verwandtschaft (vermischt mit Freunden). Ein Kindertisch vertreibt die Langeweile, besonders wenn Spielmaterial bereit steht.

4. Tisch- und Raumschmuck

Der Tisch- und Raumschmuck kann ganz nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestaltet werden. Ob durch eindrucksvolle Gestecke vom Floristen, kunstvolle selbst gefertigte, oder Sträußen mit frischen Blumen, bedenken Sie, dass es für größere Gebinde schönere Plätze gibt, als auf dem Tisch. Ihre Gäste sollen sich und Speisen darauf auch noch sehen können. Für den Tisch eignen sich kleine Sträuße oder einzelne Blumen in dekorativen Gefäßen die in Art und Farbe mit der gesamt Dekoration harmonieren. (Verwenden Sie Blumen aus dem eigenen Garten, überprüfen sie einige Tage vorher, ob alles rechtzeitig erblüht. Vergewissern Sie sich, dass ausreichend Vasen zur Verfügung stehen.)

Tischbänder, wunderschön gefaltete Servietten, auch typische bildliche Motive (vielleicht im Zusammenhang mit der Konfirmation), Kerzen und auch die Taufkerze können die Tischdekoration noch ergänzen.

Siehe auch die Internetadressen am Schluss dieses Heftes

5. Speisenauswahl

Auch hier gilt: Beziehen Sie ihren Sprössling mit ein. Braten mag Erwachsenen schmecken, Jugendliche könnten trotzdem eine andere Speise bevorzugen. Heutzutage lässt man gerne liefern, Partyservices gibt es genug. Wer trotzdem selber kochen will, sollte ein unabhängiges Kochteam engagieren, da man weit vor Beginn des Gottesdienstes damit beginnen muss.

Wie wäre es mit einem Wein des Geburtsjahrgangs des Konfirmanden oder alkoholfreien Cocktails?

6. Die Taufkerze

In manchen Familien ist es Tradition eine Taufkerze an Tauftagen oder Geburtstagen anzuzünden, um an die Taufe zu erinnern. Auch oder vor allem die Konfirmation wäre eine passende Gelegenheit dafür. Die Konfirmation steht in engem Zusammenhang mit der Taufe, da die Konfirmanden an diesem Tag das bestätigen, was meist ihre Eltern bei der Taufe für sie entschieden haben – dass sie zu Gott gehören und mit ihm leben wollen. Als Symbol dafür ist es eine schöne Idee, die Kerze – falls es eine gibt - auf den Platz der Konfirmandin/ des Konfirmanden zu stellen und anzuzünden.

7. Das Erinnerungsalbum

Über das Fest hinaus ist es wichtig sich zu erinnern. Manchmal ist es erlaubt, im Gottesdienst von einer feststehenden Videokamera aus zu filmen. In jedem Fall werden Unmengen an Bilder geknipst. Es bietet sich natürlich an, diese in einem Fotoalbum zu sammeln. In den entsprechenden Läden gibt es speziell für die Konfirmation entwickelte Alben, bei denen die ersten Seiten bereits gestaltet sind (Meine Gäste, Unser Festessen, Meine Geschenke, ….). Für unsere Idee bietet sich hier ein Buch mit nicht zu vielen vorbestimmten Seiten an, denn es gibt gute Ideen, was alles in dieses Buch hinein kommen kann:

*          Für jeden Gast, jedes Paar, jede Familie gibt es eine reservierte Doppelseite. Auf die linke Seite kommt eine Fotografie der entsprechenden Personen. Auf die rechte Seite können diese gute Wünsche, Erinnerungen oder einen schönen Spruch (siehe Texte) für die Konfirmandin/den Konfirmanden schreiben.

*          Das Liedblatt des Gottesdienstes.

*          Wenn möglich die Predigt oder zumindest Auszüge daraus.

*          Materialien der Programmpunkte der Konfirmationsfeier (siehe unten).

*          Die schönsten Glückwunschkarten.

*          Eine Seite kann für die ausgeschnittenen Unterschriften der nicht ganz so schönen Glückwunschkarten sein.

*          Und natürlich Bilder, Bilder, Bilder.

8. Unterhaltung der Gäste

Die Foto- oder Erinnerungsgegenstandshow

Ein großes Fest ist immer eine gute Gelegenheit zurück zu blicken. Und wenn es was zu sehen gibt, muss man nicht noch eine zweite Rede anhören und es wird gleich viel interessanter. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

*          Ganz klassisch: Der Diavortrag! Heutzutage auch mit Laptop und Beamer zu machen.

*          Dummerweise gibt es vom Konfirmanden / Konfirmandin keine Dias sondern nur Papierbilder? Glücklich, wer ein Epidiaskop hat und die Bilder an die Wand projizieren kann. Wer dies nicht machen kann, gestaltet auf großem Plakatkartons eine Bilderausstellung. Dank wieder ablösbarem Kleber oder Klebestreifen geht dies ohne Schäden an den Bildern.

*          Keine Bilder vorhanden, bzw. Bilder haben wir schon so oft angesehen? Wie wäre es mit einer „historischen“ Ausstellung?: „Und hier sehen sie die Gabel, mit der unsere Ute / unser Udo seinen ersten Bissen selbst zum Munde geführt hat.“ Dass es diese Gabel schon lange nicht mehr gibt, braucht keiner zu wissen und schadet auch nicht.

*          Haben wir es mit einer Musikgröße an Konfirmand/Konfirmandin zu tun, warum nicht einen musikalischen Rückblick?: „Der Mittagsschlaf in seinem / ihrem ersten Lebensjahr konnte nur angetreten werden, wenn Nena ihre 99 Luftballons steigen ließ.“ Ca. eine Minute lang anhören und gemeinsam von der vergangen Zeit träumen. „Und nun ihr/sein erster eigene Auftritt. Wir hören das Lied ´Vom Himmel hoch´, an ihrem/seinem fünften Weihnachtsfest.“ Wieder ca. eine Minute lang anhören und in Ekstase geraten oder Kopfschmerzen bekommen.

*          Das funktioniert z. B. auch mit Sportskanonen: „Mit diesem gewaltigen linken Schuh schoss er das 1 : 0 und wurde in seinem fünften Jahr Gruppensieger!“

Das Quiz

Oder: Wer kennt die Konfirmandin / den Konfirmanden am Besten? Jeder Gast bekommt ein vorgefertigtes Blatt mit Fragen zur Hauptperson. Es ist klar: Wer das Quiz vorbereitet hat, muss es auch auswerten. Wer die meisten Fragen richtig beantwortet hat, bekommt einen Preis. Wichtig: So ein Quiz deckt unbarmherzig das Wissen der Festgäste über die Konfirmandin / den Konfirmanden auf. Und wir haben es schon öfters erlebt, dass Oma Wilhelmine am wenigsten über ihren Lieblingsenkel weiß. Das macht auch nichts, wenn man mit 86 Jahren die angesagten Musikgruppen von heute nicht kennt. Als Spielleiter muss man nur gerüstet sein, mit diesen Enttäuschungen umzugehen.

Und nun endlich ein Beispiel:

 

Name: …………………………………………………………………………………………….

 

Wie heißt unsere Konfirmandin mit drittem Vornamen?

0          Madeleine

0          Margarita

0          Martina

0          Sie hat doch gar keinen Dritten

 

Welches ist ihr größter Konfirmationswunsch?

0          Friede und Gerechtigkeit auf Erden

0          Stereoanlage

0          Weltreise

0          Ein Abend mit ihrem Lieblingsschauspieler

 

Welche Musik mag sie am liebsten?

0          Unseren Kirchenchor

0          Hansi Hinterseer

0          Apokalyptika

0          Silbermond

 

Was ……………………………… (Hier stehen noch ca. 5 weitere Fragen.)

 

Punkte: ………………………………………………  Platz: ……………………………………………..

So kann man’s auch machen

Lustig ist es, wenn auch der Konfirmand / die Konfirmandin selbst einen Fragebogen bekommt (den er natürlich noch nicht kennt) und nicht nur die Gäste. Der Bogen kann Fragen wie im Beispiel oben enthalten, aber auch solche, von denen der Spielleiter selbst die Antwort nicht einmal weiß. Dabei geht es dann also nicht unbedingt darum, das Leben der Konfirmandin/ des Konfirmanden zu kennen, sondern diesen richtig einzuschätzen. Auch hier sollten ca. 4 Antworten zur Auswahl gestellt werden. Bei der Auswertung bekommen diejenigen einen Punkt, die die gleiche Antwort angekreuzt haben wie die Konfirmandin/ der Konfirmand. So lernt man vielleicht ganz neue Seiten an ihr/ ihm kennen.

Weitere Vorschläge für Fragen:

§  Wenn die Konfirmandin/ der Konfirmand gerade vor dem Fernseher sitzen würde und die Wahl hätte, was angeschaut wird, was würde sie/ er auswählen?

§  Welches Haus würde die Konfirmandin/ der Konfirmand sich kaufen? (ein Fachwerkhaus auf dem Land, 10 km entfernt vom nächsten Laden, eine modern eingerichtete Wohnung in der Stadt,...)

§  Mit welchem Gegenstand würde sie/ er sich am ehesten vergleichen?

§  Welches Schulfach hat sie/ ihn in diesem Schuljahr am meisten gequält?

Alleine einen Fragebogen auszufüllen ist manchmal etwas langweilig. Unterhaltsamer wird es, wenn man Gruppen bildet, die gemeinsam versuchen das Quiz zu lösen (beim Gruppenbilden ist es am sinnvollsten die Gäste abzählen zu lassen, damit in einer Gruppe Freunde und Verwandte - mütterlicherseits und väterlicherseits, junge und alte, etc. - gemischt sind). In einer Gruppe ergänzen sich die einzelnen Personen gut. Die Schwester kennt zum Beispiel eine ganz andere Seite des Konfirmanden als die Oma oder die Freundin und es wird lebhaft diskutiert.

Das Quiz muss nicht unbedingt als Fragebogen ausgeteilt werden, sondern kann auch als gemeinsames Spiel gedacht sein. Die Fragen werden laut vorgelesen und jede Frage sofort auflöst. Dazu bietet sich natürlich das Einteilen in  Kleingruppen erst recht an. Jede Gruppe erhält zum Beispiel vier Zettel mit den Buchstaben A, B, C und D, von denen sie dann bei der Auswertung der Frage den, auf den sie sich geeinigt hat, hochhält. So bekommt man besser mit, wenn die beste Freundin beim Lieblingsessen ganz falsch lag oder die Klavierlehrerin immer noch denkt, die Konfirmandin würde am liebsten Stücke von Bach spielen,.... Außerdem erfährt man sofort die richtige Antwort auf die Frage, die man gerade beantwortet hat und nicht erst lange danach, wenn alle Bögen ausgewertet worden sind.

Um aus der Siegergruppe einen endgültigen Gewinner auszuwählen, könnte man nur für diese Gruppe eine Entscheidungsfrage stellen, oder ihnen eine Aufgabe geben, die sie bewältigen müssen. Ein Vorschlag ist zum Beispiel die Aufgabenstellung "Bringe der Konfirmandin/ dem Konfirmanden das, was du denkst, dass sie sich gerade am allermeisten wünscht". Die Konfirmandin/ der Konfirmand entscheidet anschließend wer die Aufgabe am besten gelöst hat.

1,2 oder 3?

Wer kennt nicht das berühmte Kinderquiz, wo man sich zwischen drei Möglichkeiten entscheiden muss. Diese Möglichkeit ist auch bei der Konfirmation umzusetzen und hat den Vorteil, dass sich alle bewegen müssen. Nach einem opulenten Mahl ist das gerade richtig.

Und so geht’s: Ein Spielleiter stellt die Fragen und gibt drei Lösungsmöglichkeiten vor, z.B.: Unser Konfirmand ist als Kind in einen See gefallen. War es der Bodensee, der Chiemsee oder der Baikalsee. Schon zu Beginn haben sich drei Mitarbeiter an einer Wand in genügendem Abstand voneinander aufgestellt. Sie halten je ein Plakat hoch, auf dem die Antworten noch einmal geschrieben sind. Nun ertönt Musik und alle Gäste müssen sich vor einem der Mitarbeiter aufstellen. Wenn alle stehen, verstummt die Musik und der Spielleiter verkündet die richtige Lösung. Wer richtig steht, holt sich gleich seinen „Punkt“ ab. Das kann ein Smarties sein oder Eurocent oder Fugenkreuze für Fliesen. Wer hat am Ende die meisten Punkte?

Stimmt’s oder stimmt’s nicht?

Ähnlich wie 1,2 oder 3, nur dass in der einen Ecke ein Mitarbeiter mit einem „Stimmt“-Plakat steht und ein anderer in der anderen Ecke mit einen „Stimmt-nicht“-Plakat. Nun stellt der Spielleiter Behauptungen auf: Unser Konfirmand will mal Kriminalkommisar werden. Musik ertönt und alle müssen sich entscheiden: Stimmt das oder nicht? Je nachdem stellt man sich auf.

Rückblick Konfirmationszeit

Sehr ähnlich zu Stimmt-oder-stimmt-nicht

Man  kann auch den Raum aufteilen und der Konfirmand stellt sich am Schluss dazu.

 

Mögliche Fragen/Behauptungen:

Ich habe gute Erinnerungen an meine Konfirmandenzeit!

Ich musste sehr viel auswendig lernen!

Wir sind auf Konfirmandenfreizeit weggefahren!

Ich kann die 10 Gebote samt Auslegungen immer noch auswendig!

Ich habe während der Konfirmandenzeit einiges erkannt!

Meine Pfarrerin / mein Pfarrer war ein toller Mensch!

Ich hatte einmal die Woche Konfirmandenunterricht!

Ich war / bin in eine Konfirmandenkameradin / -kameraden verliebt!

Ich habe – trotz Konfirmandenunterricht – noch viele offene Fragen!

Ich habe während meiner Konfirmandenzeit tolle Gottesdienste erlebt!

Mein erstes Abendmahl hatte ich erst an der Konfirmation!

Es gab für mich während der Konfirmandenzeit ein sehr wichtiges Thema!

Ich durfte / musste ein Konfirmandenpraktikum machen!

 

Natürlich geht es nicht nur darum, sich in eine Raumhälfte zu stellen. Die Erinnerungen und Erlebnisse wollen und sollen auch erzählt werden dürfen. Dabei kommt wahrscheinlich heraus, dass man früher öfters als heute in die Kirche gehen und mehr lernen musste. Es ist aber auch schon zu erfahren, dass sich im Lauf der Jahre doch einiges geändert hat (Seminare, Freizeiten, Praktika, ….). Und vielleicht stellt man fest, dass doch auch einiges schön und gewinnbringend war. Wer sagt, dass er / sie immer noch etwas auswendig kann, muss umgehend den Beweis antreten.

Noch´n (süßes) Quiz

Die Funktionsweise dieses Süßigkeitenquizs erklärt sich eigentlich von allein: Einer stellt die Fragen und wer es als Erstes richtig errät bekommt den entsprechenden Schokoriegel. Endlich mal was zum Essen an dem Tag!

01.       Wie heißt die wahrscheinlich längste Praline der Welt?                              Duplo

02.       Weiße Straße am Himmel?                                                                         Milky Way

03.       Farbige Unterbrechung?                                                                              Lila Pause

04.       Wann wird es in England gemütlich?                                                           After Eight

05.       Was sagte Königin Elisabeth zu Prinz Philipp an ihrem Hochzeitstag?       Yes

06.       Ein anderes Wort für Umlaufbahn?                                                             Orbit

07.       Katzenfutter?                                                                                                Kitkat

08.       Was sagt ein Kleinkind zu einer Uhr?                                                          Tic Tac

09.       Was macht müde Männer munter?                                                             Milchschnitte

10.       Römischer Kriegsgott?                                                                                 Mars

11.       Fitnesstraining für die Bewohner einer Burg im Mittelalter?                        Ritter Sport

12.       Auf welchem Schiff hat Clark Gable gemeutert?                                       Bounty

13.       Ein Konzentrationsspiel mit Stäbchen?                                                        Mikado

14.       Schick, gewandt und verschlagen – auf Englisch?                                     Smarties

15.       Erzengel auf Italienisch?                                                                              Raffaelo

16.       Was sagte Jacques Chirac nach seiner gewonnenen Wahl?                     Merci

17.       Wessen Land besuchte Gulliver?                                                                Riesen

18.       Wie nennt eine Französin ihren Mann?                                                        Mon Cheri

19.       Raubtierexkremente?                                                                                              Bärendreck

20.       Verhütende Pelztiere?                                                                                  Gummibärle

21.       Anglers Kumpel?                                                                                          Fishermens  Friend

22.       Abgekürztes essbares Schulgerät für Eichhörnchen?                                Hanuta

23.       Aufforderung zu Unmäßigkeit?                                                                   Nimm Zwei

24.       Singende Maisfrucht?                                                                                  Popcorn

25.       Liebesbezeugung eines Afrikaners?                                                            Negerkuss

26.       Raubtier auf Englisch?                                                                                 Lion

27.       Andere Bezeichnung für ein scharfes S?                                                    Eszet 

Der Preis für den Sieger

Kinder freuen sich über Süßes; Erwachsene haben meistens eh schon viel zu viel gegessen. In diesem Fall macht eine Urkunde mehr Sinn.

Aber wie wäre es denn einmal mit etwas ganz anderem: Der Gewinner darf die Konfirmandin/ den Konfirmanden irgendwann einmal zum Eisessen, zum gemeinsamen Frühstück, zu einem Picknick oder etwas ähnlichem einladen! (Es muss ja nicht viel Geld kosten)

Ein Geländespiel als Alternative zum Rumsitzen

Das war für mich die tollste Konfirmation, die ich erlebte. Wir feierten zu Hause beim Konfirmanden und weil er auch dort aufgewachsen war, gab es einen Rundlauf zu Orten seiner Kindheit. An jeder Station gab es Fragen zu beantworten. Zum Teil musste man die Orte nach Fotos suchen. Wir waren in Gruppen von Ortskundigen und Ortsfremden aufgeteilt und durften sogar den Kirchturm besteigen. Nach zwei Stunden kamen alle wieder zusammen, wir hatten uns bewegt und jetzt schmeckte das Abendessen gleich noch viel besser.

Die Konfirmationssprüche und -bilder

Zu jedem bedeutenden kirchlichen Fest bekommt man einen biblischen Spruch. Heute soll natürlich der Konfirmationsspruch im Mittelpunkt stehen. Da aber wahrscheinlich nicht alle Gäste konfirmiert sein werden, „gelten“ natürlich auch Tauf- oder Firmsprüche.

Gebraucht wird:

* Bunter Plakatkarton mit genügender Fläche

* lösbarer Kleber (Fixogum)

* Von jedem ein Konfirmations- oder Jugendbild

* Von jedem den Konfirmationsspruch o. ä.

* Pinnwand- oder Stecknadeln

Der Plakatkarton wird an einer schönen Stelle an die Wand gehängt. Darauf werden die Konfirmationsbilder, bzw. wer dieses nicht hat ein Firm-, Tauf- oder Jugendbild geklebt. Unter jedem Bild muss noch etwas Platz sein. Zwei Körbchen mit den geteilten Sprüchen stehen bereit. In einem Korb sind die Spruchanfänge, im anderen Korb die Spruchenden mit dem Namen der Person, die diesen Spruch überreicht bekommen hat.

Nun ist während des Festes immer wieder Gelegenheit zum Puzzeln. Dabei darf natürlich jeder versuchen, alle Sprüche zusammen zu puzzeln und nicht nur seinen eigenen. Aus dem ersten Korb einen Anfang nehmen, im zweiten Korb das passende Ende suchen und dann auch noch versuchen, die entsprechende Person auf den Bildern zu finden. Unter dieses Bild wird der gefunden Spruch mit den Nadeln befestigt. Was einmal hängt, muss nicht so bleiben. Wenn es jemand meint, besser zu wissen, darf gerne geändert werden. Seinen richtigen Spruch zum passenden Bild hängen, das darf jeder erst am Abend.

Die Spiele

Ein Höhepunkt jeder Konfirmandenzeit ist die Freizeit. Neben inhaltlichem Arbeiten, Gottesdienstfeiern oder dem (in der Konfirmandenzeit) ersten Abendmahl bleiben natürlich die langen Nächte und viel gute Stimmung in Erinnerung. Dazu haben sicherlich viele Spiele beigetragen, von denen sich auch einige gut und ohne große Vorbereitung auf einer Konfirmationsfeiern spielen lassen. Aufgeführt sind nur Spiele, bei denen man keine oder sowieso nur vorhandene Materialien braucht; die man gut am Festtagstisch spielen kann; und bei denen auch ältere Gäste noch ganz gut mitmachen können.

Funken

Die Konfirmandin/der Konfirmand bekommt beim Durchzählen die Nummer Eins, die anderen Gäste im Uhrzeigersinn Reih um die nächsten Nummern. Nun beginnt das Funken. Die Konfirmandin/der Konfirmand sagt: „Eins an ……….. (= eine andere vergeben Nummer)“. Dazu muss sie/er beide Arme heben und mit den Händen auf Ohrenhöhe wackeln. Das sind dann die Funkantennen. Da diese Antennen aber zu schwach sind, braucht es Hilfsantennen. Dazu müssen die beiden Sitznachbarn der Konfirmandin/des Konfirmanden den Arm, der der Konfirmandin/dem Konfirmanden zugewandt ist heben und mit dieser Hand wackeln. Zu sagen brauchen sie nichts. Die neu aufgerufene Nummer darf dann weiterfunken. Wer einen Fehler macht (nicht aufpasst oder falsch funkt) scheidet aus. Wer eine ausgeschiedene Nummer anfunkt scheidet ebenfalls aus. Wer bleibt zum Schluss übrig?

Hund und Katze

Alle sitzen möglichst im Kreis, z. B. um den Tisch herum. Gebraucht werden zwei Stifte oder zwei Löffel oder zwei Was-gerade-da-ist. Der Spielleiter schaut seinen linken Nachbarn (=A) an, hält ihm einen der beiden Gegenstände hin und sagt: „Das ist ein Hund!“. A bekommt den Gegenstand nicht, sonder er muss erst den Spielleiter fragen: „Was ist das?“. Der Spielleiter antwortet: „Ein Hund.“ und gibt ihm den Gegenstand. A sagt nun zu seinem linken Nachbarn (= B): „Das ist ein Hund!“. B fragt nun A: „Was ist das?“. A fragt nun den Spielleiter: „Was ist das?“. Der Spielleiter sagt zu A: „Ein Hund.“ und A sagt zu B: „Ein Hund“ und gibt ihm den Gegenstand. Dann sagt B zu C und immer so weiter.

Zwei Dinge sind wichtig:

1.)   Die Rückfrage „Was ist das?“ muss immer bis zum Spielleiter gehen!

2.)   Kaum ist der erste Gegenstand unterwegs, schickt der Spielleiter den zweiten nach rechts mit den Worten: „Das ist eine Katze!“ unter den gleichen Bedingungen los.

Klar, irgendwann kreuzen sich Hund und Katze und in der Regel beginnt das Chaos. Manche Gruppen schaffen es aber auch, dass ohne Drüber und Drunter sich die beiden Gegenstände mehrmals überschneiden.

Konzentration

Die Festgesellschaft sitz wieder irgendwie in Kreisform – genau, z. B. um den Tisch herum. Es wird reihum durchgezählt, die Konfirmandin / der Konfirmand bekommt natürlich die Eins.

Nach dem Abzählen beginnen alle gemeinsam und im Takt sich

a)    mit beiden Händen auf die Oberschenkel zu klopfen

b)    in die Hände zu klatschen

c)    mit der rechten Hand zu schnipsen

d)    und mit der linken Hand zu schnipsen.

Wenn die Festgesellschaft im Takt ist, beginnt das eigentliche Spiel. Beim Schnipsen mit der rechten Hand muss zunächst die Nummer Eins ihre eigene Nummer (=Eins) sagen und beim Schnipsen mit der linken Hand eine andere Nummer (z. B. Neun). Beim nächsten Schnipsen ist nun die Nummer Neun dran: Rechte Hand = eigene Nummer. Linke Hand = eine andere vorhandene Nummer. Wer das nicht im Takt schafft oder eine nicht vorhandene Nummer sagt, scheidet aus.

Wichtig: Zu Beginn den Rhythmus nicht zu schnell machen. Und bitte bedenken, dass ab ca. 10 Personen das Spiel ganz schön laut werden kann. Ich habe es schon erlebt, dass eine Gruppe beim Spielen dieses Spiels aus dem Lokal geworfen wurde!

Buchstaben zu Wörtern

Wörter bestehen aus einzelnen Buchstaben. Bei diesem Spiel werden nun aus Buchstaben Wörter zusammengesetzt. Eine Person beginnt und sagt einen einzelnen Buchstaben, z. B. „Z“. Danach kommt die Person, die links von der ersten sitzt und sagt den zweiten Buchstaben des Wortes, das gebildet werden soll, z. B. „W“. (Übrigens: Groß- und Kleinschreibung kommen nicht vor!) Danach kommt die dritte Person und sagt den dritten Buchstaben, z. B. „I“. Das geht immer so weiter bis

a) entweder ein Wort zu Ende buchstabiert ist. Bei dem Beispiel oben wäre das der Fall, wenn das Wort „Zwischen“ komplett aufgeführt ist. Wer den letzten Buchstaben gesagt hat, scheidet aus.

b) Oder eine Person die an der Reihe ist kann sich nicht vorstellen, welches Wort aus dem Buchstabensalat gebildet werden soll. Dann kann an die vorherige Person zurückgefragt werden, welches Wort das denn sein soll. Und auch hier gibt es wieder zwei Möglichkeiten:

1.) Die angefragte Person kann ein gültiges Wort sagen, dann scheidet der Frager aus.

2.) Die angefragte Person kann kein gültiges Wort sagen, dann scheidet der Angefragte aus.

Wie lange das Spiel gespielt wird hängt von der Größe der Gesellschaft ab. Natürlich macht es Spaß, herauszubekommen wer als Letzter übrig bleibt. Wenn aber sehr viele Leute mitspielen, kann man auch aufhören wenn noch einige Leute mit im Rennen sind. Wenn selbst die Ausgeschiedenen noch Spaß am Spiel haben, kann man weiter machen.

Der Mond ist rund

Gebraucht wird entweder ein Löffel, oder eine Gabel, oder ein Stift, oder etwas in der Art, das sowieso schon da ist. Der Spielleiter beginnt und malt mit dem Gegenstand einen Kreis in die Luft. Dazu sagt er: „Der Mond ist rund. Der Mond ist rund.“ Danach sticht er zwei Mal mit dem Gegenstand in den Kreis, malt einen kleinen senkrechten Strich und darunter einen Halbbogen in den Kreis und sagt dazu: „Hat zwei Augen, Nas´ und Mund.“ Danach gibt er den Gegenstand an seinen Sitznachbarn weiter, der nun das Gleiche machen muss. So geht es Reih um. Nach jedem Malen und Aufsagen, sagt der Spielleiter ob die Person es richtig oder falsch gemacht hat.

Und was ist nun der Witz dabei? Natürlich kommt es auf eine Kleinigkeit an, die mit dem eigentlichen Malen oder Aufsagen nichts zu tun hat. Es gibt dafür zwei Möglichkeiten:

a) Jeder muss mit der rechten Hand malen. Wenn er den Stift weitergibt, muss er von der eigenen rechten Hand in die eigene linke. Erst dann darf er an den Nachbarn weitergegeben werden.

b) Bevor das Aufsagen mit „Der Mond ist rund.“ Beginnt muss „Also“ gesagt werden.

Je nach Größe der Festgesellschaft können mehrere Runden gespielt werden. Spätestens in der dritten Runde sollte man des Rätsels Lösung mehr als deutlich machen.

Schwarze Magie

Hier braucht es einen Spielleiter und eine eingeweihte Person. Die eingeweihte Person ist vor der Tür und der Spielleiter stellt zunächst ihre magischen Fähigkeiten heraus. Danach einigt sich die Gruppe auf einen im Raum vorhandenen Gegenstand. Die eingeweihte Person wird in den Raum gerufen und der Spielleiter beginnt sie zu fragen: „Handelt es sich um das Fenster?“ „Handelt es sich um den Stuhl auf dem Tante Stefanie sitzt?“ „Handelt es sich um das Bier von Onkel Stefan?“ Dank der magischen Fähigkeiten wird die eingeweihte Person immer richtig antworten, d. h. immer „nein“ und beim ausgewählten Gegenstand sofort „ja“.

Das hat natürlich alles nichts mit Magie zu tun sondern damit, dass der ausgewählte Gegenstand immer erst nach einem Gegenstand genannt wird, der schwarze Farbe hat!

Das heraus zu bekommen ist gar nicht so einfach. Deshalb sollte man beim zweiten oder dritten ausgesuchten Gegenstand helfen: „Ist es das kühle Blonde von Onkel Stefan?“ „Ist es das schwarze Hemd von Hans?“

Sollte jemand eine Idee haben, wie das Geheimnis funktioniert, so darf er es nicht gleich sagen. Er kommt in der nächsten Runde hinaus und darf dann beweisen, dass er es heraus bekommen hat.

9. Die Andacht

Die Andacht von der Rose

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, die ein berühmter deutscher Dichter angeblich selber erlebt hat. Vielleicht kennt ihr ihn? Er heißt Rainer Maria Rilke.

Während seines ersten Aufenthaltes in Paris ist er jeden Tag durch die Stadt gelaufen. Meistens hat ihn eine junge Französin begleitet. Immer wenn die beiden dort spazieren gegangen sind, kamen sie an einer Straßenecke vorbei, auf einem Mauerstück saß dort eine Bettlerin. Stumm, unbeweglich und unbeteiligt saß sie dort, Tag für Tag. Wenn jemand ihr ein Geldstück in den Teller legte, streckte sie jedes Mal die Hand aus und steckte die Münze in ihre Tasche. Sonst rührte sie sich nicht. Immer wenn der Dichter mit der Französin dort vorbei kam, legte die Französin ein Geldstück in den Teller der Frau. Rilke spendete nie etwas. Darüber wunderte sich die Französin und eines Tages sprach sie ihn auch darauf an. Und als Antwort bekam sie: „Man müsste ihrem Herzen schenken, nicht ihrer Hand.“

Als die beiden nun wieder dort spazieren gehen, hat der Dichter eine weiße Rose in der Hand. Die Französin freut sich schon, weil sie denkt die Rose wäre für sie. Doch sie bekommt die Rose nicht. Als die beiden bei der Bettlerin ankommen, legt Rilke die Rose in die geöffnete Hand der alten Frau. Und da geschieht etwas was noch nie passiert ist: Die Bettlerin sieht auf, steht auf und greift nach der Hand des fremden Mannes. An den folgenden Tagen war die Bettlerin nicht mehr da.

Irgendwann hielt die Französin es nicht mehr aus. Die Bettlerin saß mittlerweile schon wieder an ihrem alten Platz, genauso unbeweglich und stumm wie vorher. Da fragte die Französin ihren Freund: „Wovon hat sie all die Tage gelebt, an denen ihr keiner Geld in die Hand legen konnte?“ Rainer Maria Rilke hat darauf geantwortet: „Von der Rose!“

Liebe ………, liebe Festgesellschaft! Ihr habt den größten Teil des Festes hinter euch. Sicher gab es schon viele gute Sachen zu essen und ihr habt viele Geschenke bekommen. Ich muss schon zugeben, Geschenke und so ein Fest haben ihren Reiz. Das ging mir nicht anders. Es ist ja auch nicht so, dass man sich darüber nicht freuen darf. Aber manchmal nehmen diese Sachen schon ein bisschen viel Platz ein, oder nicht?

Die Bettlerin in unserer Geschichte hatte das Geld wirklich nötig. Bestimmt viel nötiger als wir es haben. Und sie soll tagelang wirklich nur von einer Rose gelebt haben? Das hört sich zuerst etwas unrealistisch an, oder? Aber wenn man es sich genauer überlegt, dann ist Geld eben nicht alles. Viel wichtiger als alles Geld sind manchmal kleine Dinge. Rainer Maria Rilke nennt sie „Herzensdinge“. Die weiße Rose steht für solche Herzensdinge. Damit kann ganz viel gemeint sein. Ein aufmunternder Blick, ein Lob, eine Umarmung oder ein Lächeln. Zeichen, die uns merken lassen, dass jemand uns lieb hat. Es kann auch eine Erfahrung mit Gott gemeint sein, die uns weiterhilft. Wo wir Gottes Liebe spüren und merken, dass wir nicht alleine sind.

Sicher können wir ohne Geld heute nicht leben. Von Rosen werden wir nicht satt. Aber diese Herzenssachen sind es, die unser Leben lebenswert machen. Ich glaube, das ist es, was uns die Rose sagen will.

Vielleicht könnt ihr bei dem ganzen Trubel und Chaos heute mal kurz alle Geschenke und alles Essen zu Seite schieben und auf solche kleinen Dinge hören und dafür Danke sagen. Vielleicht fallen euch solche Kleinigkeiten ein, die ihr schon irgendwann mal erlebt habt. Wenn euch jemand gezeigt hat, dass ihr ihm wichtig seid. Eltern, Paten, ein Freund, eine Freundin oder auch Gott.

Ihr bekommt von mir ein Päckchen mit Blumensamen. Ich würde mir wünschen, dass ihr euch auch nach dem Tag heute noch mal an die Geschichte erinnert und bewusster auf solche scheinbar kleinen Zeichen achtet, die so viel in eurem Leben bewegen können. Und vielleicht habt ihr ja auch Lust, so ein Zeichen an andere weiter zu geben. Die Blumensamen dazu schenke ich euch jetzt.

10. Gute Gedanken – Gute Sprüche – Gute Gebete

 

Gebet für erwachsene Kinder

Ich spreche zu den Engeln meiner erwachsenen Kinder:

Folgt ihr ihnen immer noch?

Tragt ihr ihre Wünsche in euren Händen?

Wisst ihr etwas von ihrer Einsamkeit, die voll innerer Kämpfe ist?

Und wenn sie euch und das Leben verneinen,

wendet ihr euch ab und weint,

aber bleibt doch?

Sie brauchen euch,

mehr als früher,

als sie noch klein waren,

sie brauchen euch verzweifelt,

denn die Jugend ist die schwerste Zeit.

Alles soll auf eigenes Risiko entschieden werden,

man soll sich losreißen,

alles selbst durchdenken,

will nichts wissen von Engeln.

O, ihr Engel meiner erwachsenen Kinder!

Eine Mutter darf nicht länger eingreifen.

Aber ihr dürft.

Eine Mutter kann nicht länger Rat geben,

aber eure Weisheit kommt von Gott.

Haltet aus an der Seite meiner erwachsenen Kinder,

ihr Engel.

Helft ihnen, im Dickicht zu wandern,

den rechten Weg zu finden,

ihren einzigen Weg.

 

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,

mir wird nichts mangeln.

Er weidet mich auf einer grünen Aue

und führt mich zum frischen Wasser.

Er erquickt meine Seele.

Er führt mich auf rechter Straße

um seines Namens willen.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,

fürchte ich kein Unglück;

denn du bist bei mir,

dein Stecken und Stab trösten mich.

Du bereitest vor mir einen Tisch

im Angesicht meiner Feinde.

Du salbst mein Haupt mit Öl

und schenkst mir voll ein.

Gutes und Barmherzigkeit

werden mir folgen mein Leben lang,

und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

Für die Heimreise

Herr, unser Gott!

Nach einem schönen und auch anstrengenden Tag müssen wir uns trennen und jeder geht nach Hause. Hab Dank, dass heute alles so gut geklappt hat. Begleite uns auf unserem Weg mit deinem Segen:

Den Weg des Friedens führe uns der allmächtige und barmherzige Herr.

Seine Engel geleiten uns auf dem Weg,

dass wir wohlbehalten heimkehren in Frieden und Freude.

Amen.

Oder:

Gott segne deinen Weg.

Die sicheren und die tastenden Schritte.

Die Einsamen und die Begleiteten.

Die Großen und die Kleinen.

 

Gott segne dich auf deinem Weg.

Mit Atem über die nächste Biegung hinaus.

Mit unermüdlicher Hoffnung,

die vom Ziel singt, das sie nicht sieht.

Mit dem Mut, stehen zu bleiben.

Und der Kraft, weiter zu gehen.

 

Gottes Segen umhülle dich auf deinem Weg,

wie ein bergendes Zelt.

Gottes Segen nähre dich auf deinem Weg,

wie das Brot und der Wein.

Gottes Segen leuchte dir auf deinem Weg,

wie das Feuer der Nacht.

 

Geh im Segen,

und gesegnet bist du Segen,

wirst du Segen,

bist du ein Segen,

wohin dich der Weg auch führt.

 

Schaffe mir, Gott, ein neues Herz.

Das alte gehorcht der Gewohnheit.

Schaffe mir neue Augen.

Die alten sind behext vom Erfolg.

Schaffe mir neue Ohren.

Die alten registrieren nur Unglück.

Und eine neue Liebe zu den Bäumen,

statt der voller Trauer.

Eine neue Zunge gib mit,

statt der von Angst geknebelten.

Eine neue Sprache gib mir,

statt der Gewalt verseuchten, die ich gut beherrsche.

Mein Herz erstickt an der Ohnmacht aller,

die deine Fremdlinge lieben.

Schaffe in mir, Gott, ein neues Herz.

Und gib mir einen neuen gewissen Geist,

dass ich dich loben kann ohne zu lügen,

mit Tränen in den Augen – wenn´s denn sein muss,

aber ohne zu lügen.

Dorothee Sölle nach Psalm 49

 

Guter Gott,

ich habe nicht die Idealfigur.

Ich sehe nicht aus wie ein Fotomodell.

Ich will so sein dürfen, wie ich bin:

Ohne Idealgewicht – ohne Markenkleidung,

ohne Fassade.

Vor dir darf ich sein, wie ich bin-

Danke!

 

Wenn Sie so denken, wie Sie immer gedacht haben,

werden Sie so handeln, wie Sie immer gehandelt haben.

Wenn Sie so handeln, wie Sie immer gehandelt haben,

werden Sie das bewirken, was Sie immer bewirkt haben.

Albert Einstein

 

Sollte dir die Hoffnung fehlen, verliere nie das Hoffen.

Ist eine Tür dir zugetan, sind tausend andre offen.

Friedrich Rückert

Mein Wunsch für dich ist:

Deine Gaben sollen wachsen mit den Jahren.

Gott hat sie dir geschenkt,

und sie sollen die Herzen derer, die du liebst,

mit Freude erfüllen.

Und in jeder Stunde der Freude und des Leids

wird Gott mit dir sein, dich segnen;

und du mögest in seiner Nähe bleiben.

Aus Irland

 

Mögen deine Tage von Glück erfüllt sein

Und deine Nächte von Träumen.

Mögen dir diese Träume beim Erwachen

den Zauber schenken, der vor dir liegt.

Mögen deine Träume wahr werden

und sich später in schöne Erinnerungen verwandeln.

 

Wenn du ein Schiff bauen willst,

so trommle nicht Leute zusammen,

um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten,

Aufgaben zu vergeben und Arbeiten einzuteilen.

Sondern wecke in ihnen die Sehnsucht

Nach dem weiten, endlosen Meer.

 

Verstehen kann man das Leben nur rückwärts.

Leben muss man es aber vorwärts.

Kierkegaard

 

Über Vergangenes mach dir keine Sorgen.

Dem Kommenden wende dich zu.

Tseng-Kuang

 

Glaube fest an Gott, den Herrn.

Glaube an sein Walten.

Niemals ist es unmodern,

sich an Gott zu halten.

Sei getrost: An Gottes Hand

Hast du immer festen Stand.

Friedrich Morgenstern

Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen.

Und wer sie aufzuheben versucht, hat ein Vermögen.

Jean Anoulih

 

Ich wünsche dir Glück auf deiner Reise, auf deiner Reise durch das Leben. Ein Glück, dass dir Geborgenheit gibt und Mut. Dass du unterwegs bist und doch zugleich dein Zuhause in dir trägst. Dass du tief innen weißt, mit deinem Herzen weißt: Ich bin willkommen, mein Leben ist gewollt. Und ich wünsche dir, dass du wahrnimmst: Da ist jemand, der geht neben mir, geht vor mir, ist in mir und um mich, ein Geheimnis, unfassbar und doch wahr und erfahrbar, ansprechbar: Gott, wie immer du ihn gerade für dich begreifst. Er segne deine Reise und bringe dich sicher an dein Ziel, das nur er kennt und sonst niemand zu sagen weiß.

 

Was ich dir wünsche?

Ich wünsche dir nicht

ein Leben ohne Entbehrung,

ein Leben ohne Schmerz,

ein Leben ohne Störung.

Was solltest du tun mit einem solchen Leben?

Ich wünsche dir aber,

dass du bewahrt sein mögest an Leib und Seele.

Dass dich einer trägt und schützt

und dich durch alles, was dir geschieht,

deinem Ziel entgegenführt.

Jörg Zink

 

Siehe, ich sende einen Engel vor dir her,

der dich behüte auf dem Weg

und dich bringe an den Ort,

den ich bestimmt habe.

2. Mose 23, 20

 

Finde deinen eigenen Weg!

Du bist jung – das Leben liegt vor dir:

Helle Gedanken und ein heiteres Gemüt machen schöne Tage;

Freude, Ehrlichkeit und Mut sind gute Begleiter.

Um glücklich zu werden, schenke anderen Glück;

Um stets Freunde zu haben, sei selbst ein guter Freund.

 

Meine Tante meint, das mit Gott sei Blödsinn. Und unser Lehrer sagt, dass die Entstehung der Welt und die Entwicklung des Lebens ein Zufall sei. Ein Zufall! Und Sabine sagt, wenn ich von Gott rede: „Du spinnst!“

Irgendwie bewundere ich euch ja, wie ihr mit leichter Hand eure Entscheidungen fällt, über Gott und die Welt und das Leben. Und trotzdem! Wenn das mit Gott nun stimmt? Wenn er der Herr über alles Leben ist? Wenn er das Leben ist? Dann sehen wir doch alle ganz schön alt aus – dann, eines Tages, wenn wir vor ihm stehen!

Wenn ich ehrlich bin: Ich vertraue einem Gott, der mich lieb hat, mehr als einem Zufall. Denn einen Zufall, der es möglich macht, dass Menschen sich lieben, zuhören, helfen, verzeihen, tragen, vertrauen – so einen Zufall kann ich mir noch weniger vorstellen.

 

Gott gebe dir stets genug zu essen, damit du nicht hungern musst,
aber nur so viel, dass du nicht satt und träge wirst.
Er mache dein Herz weit, dass du gerne teilst.

Gott schenke dir Wohlstand,
aber nur so viel, dass du nicht ständig in Angst vor Räubern lebst,
dass du deine Sicherheit nicht aus deinem Besitz nimmst,
sondern aus dem Vertrauen zu Gott.

Gott schenke dir Talente und Fähigkeiten und Erfolge,
aber nur so viel, dass du nicht zu stolz und vom Erfolg abhängig wirst,
sondern deine Gaben einsetzt, um diese Welt etwas schöner und lebenswerter zu gestalten.

Jesus Christus,
seit dem Morgen deiner Auferstehung klopfst du an die Tür unseres Herzens
und du bleibst bei jedem Menschen durch deine geheimnisvolle Gegenwart.
Ohne dich aufzudrängen, betest du stets in uns durch deinen Heiligen Geist.

Frère Roger

11 Und noch ein paar Ideen

-       Einen Konfirmationsbaum pflanzen

-       Danke sagen nicht vergessen, am besten mit einer schön gestalteten Postkarte.

-       Warum nicht mal eine „Dienstleistung schenken, z.B. Gocart-Fahren, Zoobesuch, Sportveranstaltung etc.

-       Legen Sie bei der Feier auf jeden Tisch eine Einwegkamera (Kosten: circa 6 Euro) und fordern Sie die Gäste auf, sich gegenseitig und mit dem Konfirmanden zu fotografieren.

-       Wein aus dem Geburtsjahrgang des Konfirmanden verkosten.

12. Nützliche Internetadressen:

Tischschmuck

www.creadoo.com

www.kikisweb.de/basteln/tischdekorationen.htm

Tischgebete

www.amen-online.de

www.sprücheportal.de/tischgebete.php

www.kjd-nms.de

Konfirmation allgemein

www.ratgeber-konfirmation.de

www.chridome.com/ratgeber/

www.konfiweb.de

Andachten und Geschichten

www.zeitzuleben.de/tipps/geschichten.html

www.kombu.de/wis-idx.htm

www.praxis-jugendarbeit.de