Weltgebetstag für Kinder und Jugendliche

18.2.2017: Kinder- und Jugend-Weltgebetstag „Eine Reise auf die Philippinen“

Diesmal war es mit sechs Kindern im Alter von sechs bis vierzehn eine eher kleine Gruppe, die aber trotz des Altersunterschiedes sehr gut harmonierte. Die gut fünfstündige Veranstaltung folgte dem Aufbau, der sich in den letzten Jahren bewährt hat:

Am Vormittag wurde nach der „Anreise“ mit dem Finger auf dem Globus und einer kurzen Begrüßung in der Landessprache das diesjährige Land des Weltgebetstages, die Philippinen, erkundet. Dies geschah mit einer „Schatzkiste“, in der sich verschiedene Gegenstände, Bilder, Texte,… befanden. Für die Herstellung dieses Materials wurde auf die sehr guten „Bausteine für den Kindergottesdienst“ zurückgegriffen, für die an dieser Stelle gedankt werden soll, da sie wie auch der Downloadbereich der WGT-Homepage die Arbeit sehr erleichtern. Gerade wenn das Helferteam sehr klein ist, bietet es sich an, die Anspiele aus den Kindergottesdiensten als „Briefe“ von in diesem Fall philippinischen Kindern an Kinder bei uns umzuformulieren und Abzüge von geeigneten Bildern beizulegen. Dies hat auch gegenüber dem Einsatz eines Beamers den Vorteil, dass die Texte und Bilder auch später noch betrachtet werden können. Die Materialien aus der Schatzkiste, die die Kinder nacheinander herausgreifen, dienen als Impulse, zu denen je nach Interesse und Alter der Kinder mehr oder weniger ausführliche Hintergrundinformationen ergänzt werden können. Durch diese doch recht offene und besonders für kleine Gruppen geeignete Form ist es immer spannend, wie sich diese Vormittagsrunde entwickelt. Bei größeren Gruppen wird man sicherlich etwas gezielter steuern müssen. Instrumente in der Kiste schlagen die Verbindung zur Musik. Da es sich diesmal wieder um eine sehr musikalische und musikbegeisterte Gruppe gehandelt hat, haben wir nicht nur alle Lieder aus den Kindergottesdienstbausteinen gesungen, sondern auch einige aus der Gottesdienstordnung für die „Großen“. Die Vormittagsrunde endete nach etwa zwei Stunden mit einer kurzen Zusammenfassung, um abzufragen, was den Kindern besonders im Gedächtnis geblieben ist, was ihnen besonders gut gefallen hat und/oder besonders wichtig erscheint (auch schon im Hinblick auf die Abschlussandacht). In der Mittagspause gab es Gemüse-Kokos-Curry und Hähnchentopf mit Reis, als Nachtisch Cassava-Cake und exotischer Obstsalat. Der Nachmittag hat traditionell eher Workshop-Charakter, d.h. es gab verschiedene Angebote für Spiele („Auf das Reisfeld, fertig, los“ war diesmal der Renner), zum Basteln (Koboldmakis, Blumenketten), Märchen zum Vorlesen, … Wichtig ist mir hier, dass es genug Möglichkeiten der Beschäftigung gibt, damit keine Langeweile aufkommt. Ein Zeitrahmen von etwa 2 Stunden ist völlig ausreichend.  

Parallel zum spielen, malen, basteln,… gestalteten die Kinder auch eine prächtige Mitte und überlegten, welche Lieder sie in der Andacht singen wollten. Da anders als in den Vorjahren diesmal keine Wünsche bzgl. Fürbitten, Gebeten etc. geäußert wurden, habe ich dafür auf die aus den Kindergottesdienstbausteinen zurückgegriffen.

Die Andacht bündelt die Ergebnisse des Tages. Die Kinder zeigen ihren Eltern, die dazu auch eingeladen sind, was sie kennengelernt und gestaltet haben, dadurch werden auch die biblisch-theologischen Aspekte vertieft. So gibt es einen kompakten, intensiven und für alle Beteiligten schönen Abschluss des Tages, der mit dem immer wieder neu angepassten Segenslied „Gottes guter Segen“ endet.

Wenn ihr jetzt neugierig geworden seid und auch einmal mit uns verreisen wollt: Auch Anfang 2018 heißt es wieder „Eine Reise nach…“ und diesmal geht es nach Surinam. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Karin Dietz