Rückblick auf die Kirchenvorstandsperiode 2006-2012

Wenn wir zurückblicken auf die vergangenen 6 Jahre seit der vorigen Kirchenvorstandswahl, dann tauchen Bilder von bemerkenswerten Menschen und Ereignissen in unserer Gemeindechronik auf.

Es gab manchen Wechsel, und damit einhergehend Abschied und Neuanfang; wie z. B. die neue Leitung unseres Kinderhortes, es gab Projekte, die in Angriff genommen wurden, und es gab Bewährtes, was weiterentwickelt und fortgeführt wurde.

Und bei all dem wurden jeweils die Weichen im Kirchenvorstand gestellt.

Grossen Raum nahm die Umsetzung des Landesstellenplanes ein. So musste, auf Weisung der Landeskirche, in den beiden Innenstadtgemeinden Auferstehung und St. Michael zusammen eine halbe Pfarrstelle gekürzt werden. Nach langen Verhandlungen, die vielen Kollegen/innen im Kirchenvorstand nicht immer leicht fielen und so manche schlaflose Nacht bescherten, konnten wir uns mit dem Kirchenvorstand von St. Michael auf einen Kooperationsvertrag einigen, der von allen getragen werden konnte und der uns vorerst die halbe Pfarrstelle erhält.

Es wurden neue Gottesdienstformen, wie z. B. das Taizé-Gebet eingeführt, die sich seither gut etabliert haben.

Impulse setzen für ein blühendes Gemeindeleben: das war und ist unser Anliegen und wird es gewiss auch für den neuen Kirchenvorstand bleiben.

Das aktuellste und auch das teuerste Projekt, dass dieser Kirchenvorstand auf den Weg brachte, ist der Umbau unseres Gemeindehauses. Der Anstoss für diesen Umbau waren zunächst feuerpolizeiliche Auflagen, wie z.B. ein Fluchtweg aus dem ersten Obergeschoss, da ohne diesen Fluchtweg eine weitere Nutzung der Räume im Obergeschoss nicht mehr möglich gewesen wäre. Aus diesen Auflagen wurde dann nach langen Gesprächen und kontroversen Diskussionen eine Generalsanierung.

Dies wurde eine riesige Aufgabe für den Kirchenvorstand, denn es galt nicht nur eine neue Küche auszusuchen oder ein neues Beleuchtungskonzept zu finden, sondern es waren vielfältige Entscheidungen zu treffen, um gute Voraussetzungen für eine Atmosphäre zu schaffen, dass sich Menschen in unseren Räumen wohlfühlen, sich willkommen fühlen und so ernst genommen werden mit ihren Wünschen und Anliegen.

Insgesamt waren es weit über 60 Sitzungen, in denen Anliegen der Kirchengemeinde besprochen und entschieden wurden.

Wir blicken heute auf 6 arbeitsreiche aber auch interessante Jahre zurück. Es war eine bewegte Zeit und eine Zeit voller Veränderungen und Erneuerungen. Wir sind dankbar, dass wir an all diesem mitwirken konnten und wünschen dem neuem Gremium, dass auch ihre Entscheidungen unter dem Segen Gottes stehen werden.

Für den Kirchenvorstand

Susanne Erdmannsdörfer, Vertrauensfrau