Diakonieverein

Am 27. November 1990 kamen zwölf Mitglieder der Kirchengemeinde Auferstehungskirche mit Pfarrer Michael Maier zusammen: zur Gründungs-Versammlung unseres Diakonievereins mit dem amtlichen Namen „Evangelischer Diakonieverein Fürth Auferstehungskirche e.V." Als Zielsetzung gab man seinerzeit an „eine zeitgemäße Form der Diakonie zu üben, insbesondere auf dem Gebiet der ambulanten Alten-, Kranken- und Familienpflege.

 

Inzwischen setzt sich unser Verein als ein Förderverein für ein breiteres Aufgabenfeld ein.

Mit Ihrem Mitgliedsbeitrag geben wir auch Zuschüsse

-       zur Hilfe in persönlichen Notlagen,

-       für Konfirmanden- und Hortfreizeiten,

-       für Kinderbibeltage

-       für die Matschküche im Kindergarten

Der Diakonieverein unterstützt die Jugendarbeit.

Wir finanzierten die Anschaffung von Ukulelen für den Musikunterricht an der Grundschule Maistraße

Jährlich lädt unser Verein zu einer Mitgliederversammlung im Gemeindesaal ein. Neben der vereinsüblichen Tagesordnung im zweiten Teil des Nachmittags werden dort eingangs auch Anregungen durch Fachreferenten für das alltägliche Leben gegeben. So beispielsweise in den vergangenen Jahren zu folgenden Themen: „Möglichkeiten und Grenzen der häuslichen Pflege", „Geistig jung und beweglich bleiben", „Betreuungsgesetz und Patientenverfügung". Selbstverständlich sind uns zu solchen „alltagstauglichen Themen" auch interessierte Gäste willkommen.
 

 

Im Gottesdienst am 2.Advent 2010 feiert der Diakonieverein seinen 20.Geburtstag

H.Lämmermann (1.Vorsitzender) berichtet:

Zur Zeit beschäftigt uns im Ausschuss die Frage, wie können wir künftig weiterarbeiten, weil wir kein eigenes Pflegepersonal mehr beschäftigen, denn pflegerische Dienstleistungen können nun direkt bei der Diakoniestation Fürth Stadt angefordert werden. Auch wenn sich die Schwerpunkte im Lauf der Zeit also geändert haben -der Dienst an Hilfsbedürftigen ist unverändert das Anliegen des Diakonievereins.

So geben wir weiterhin Zuschüsse an bedürftige Familien mit Konfirmanden zu Wochenend-Rüstzeiten und an Pfarrer Vieweg für notleidende Gemeindeglieder. Angedacht ist auch ein Zuschuss an die Kindertagesstätte für ein warmes Mittagessen.

Trotz langsam abnehmender Mitgliederzahlen wäre ein erneuter Zugewinn an Mitgliedern ein wichtiges Zeichen gerade in unserer Zeit.

Sehr gern nehmen wir von unseren Mitgliedern und natürlich auch von anderen Gemeindegliedern Anregungen und Ideen über künftige diakonische Dienstleistungen entgegen. Bitte sprechen sie mich doch darauf an.

 

Mai 2014:

Die Neuwahl von Vorstand und Ausschuss des Diakonievereins Fürth Auferstehungskirche e.V. stand auf der Tagesordnung der letzten Mitgliederversammlung.

Dabei erfolgte ein Stabwechsel im Amt des ersten Vorsitzenden, das nun Pfarrer Wolfgang Vieweg von Herrn Hermann Lämmermann übernommen hat, und der damit ein letztes Mal in der Mitgliederversammlung seinen Jahresbericht abgab.

Als 2. Vorsitzender wurde Herr Hans Lienhardt neu gewählt. Ebenso neu im Amt der Kassiererin ist Frau Uta Kanefend. Die bisherigen Finanzreferentin Sigrid Roth begleitet sie bei ihren Aufgaben und soll für einen reibungslosen Übergang sorgen.

Frau Ursula Hoyer bleibt weiterhin Schriftführerin und Frau Ingrid Schäfer als Beisitzerin Mitglied im Ausschuss. Als weitere Beisitzerin wurde Frau Andrea Heilmaier in den Ausschuss des Diakonievereins gewählt.

Pfarrer Wolfgang Vieweg dankte als neuer 1. Vorsitzender Herrn Lämmermann und dem bisherigen Ausschuss für das Engagement im Diakonieverein.

Den thematischen Teil der Mitgliederversammlung gestaltete Herr Göppl vom Seniorenrat der Stadt Fürth. Er betonte die Wichtigkeit einer umfassenden Patientenverfügung sowie einer Vollmacht für Angehörige im Bedarfsfall und wies auf die kostenlose Beratung im Seniorenbüro der Stadt Fürth hin, die jederzeit nach telefonischer Absprache auch von Nicht-Senioren in Anspruch genommen werden kann.

Die christlichen Kirchen empfehlen als Formular eine Broschüre, die vom Bayerischen Justizministerium herausgegeben wurde.

Pfarrer Wolfgang Vieweg

 

Freitag, 28. April 2018 (15 Uhr; Gemeindehaus)
Mitgliederversammlung des Diakonievereins
„Sprechen wir über Geld und Schulden“: Ursula Weser von der Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes Fürth wird über das Angebot der Schuldnerberatung informieren. Wenn die Schuldenlast drückt, Briefe und Mahnungen erst gar nicht mehr aufgemacht werden und wenn das fehlende Geld zum beherrschenden Thema der Familie wird, dann bietet die Schuldnerberatung an, über Geld und Schulden zu sprechen.

Dazu sind alle Interessierten, auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen.

3.5.2019 Mitgliederversammlung: Bei der Mitgliederversammlung des Diakonievereins sind Interessierte eingeladen zu einem Vortrag von Sandra Höchsmann vom Diakonischen Werk Fürth zum Thema „Palliative Care“.
Abschied, Sterben und Tod gehören zum Leben eines jeden Menschen dazu. Mit dem Tod umzugehen ist nicht einfach.  Bei der Diakonie Fürth wird offen über dieses Thema gesprochen. Denn Sterbende und ihre Bezugspersonen angemessen zu betreuen und zu unterstützen, erfordert Fachwissen und Einfühlungsvermögen. Regelmäßig schult deshalb das Diakonische Werk Fürth seine Mitarbeitenden in der Pflege im Bereich Palliative Care.
Aber auch Angehörige, die wissen möchten, wie sie einen geliebten Menschen auf seinem letzten Weg begleiten können, finden im Rahmen der „Letzte Hilfe Kurse“, die die Diakonie Fürth regelmäßig anbietet, Hilfestellung und Informationen.
Zu diesem Vortrag sind alle interessierten Gemeindeglieder herzlich eingeladen. Im Anschluss daran findet die Mitgliederversammlung statt.
Pfarrer Wolfgang Vieweg, 1. Vors.